08. Okt 2026
Auf Einladung des Stiftungsrats informierten Prof. Dr. Annika Frahsa, Lindenhof-Stiftungsprofessorin für sozialräumliche Gesundheitssystemforschung an der Universität Bern, und Dr. Anna Hegedüs, Stelleninhaberin der «Lindenhof-Tenure-Track-Position für Psychiatriepflege im ambulanten Setting» an der Berner Fachhochschule (BFH), über ihre Forschungstätigkeit in den Jahren 2025 und 2026. Der Stiftungsrat zeigte sich erfreut über die bisherigen Erfolge.
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und die Stiftung Lindenhof Bern (SLB) sind partnerschaftlich eng verbunden; das SRK ist Gründerin der SLB. Der von der SLB geäufnete Fonds Gesundheit Lindenhof (FGL) sichert die Finanzierung gemeinsamer humanitärer Gesundheitsprojekte des SRK.
An der Oktobersitzung des Stiftungsrats berichteten Nora Kronig (Direktorin SRK), Marianne Jossen (Leiterin Psychische Gesundheit und Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer) sowie Luca Hubschmied aus der Praxis des afk. Als Anlaufstelle des SRK setzt sich das Ambulatorium gezielt für die Gesundheitsversorgung traumatisch belasteter Geflüchteter und von Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus ein. Der Stiftungsrat verfolgte die Ausführungen mit grossem Interesse.
Um diese zentralen Angebote für die Zukunft zu stärken, passt der FGL ab 2027 seine Vergabepraxis an: Die Fondsmittel fokussieren sich künftig prioritär auf inländische Betriebe und Projekte in diesem Bereich. Konkret fliessen die Gelder vorrangig an das afk in Bern, die Gravita SRK St. Gallen, die Gesundheitsversorgung Sans-Papiers (GVSP) Bern sowie die Meditrina Zürich.
In enger Zusammenarbeit mit dem Berner Institut für Hausarztmedizin (BIHAM) wurde 2014 in der Lindenhofgruppe eine Rotationsstelle für Radiologie- und Ultraschalldiagnostik für angehende Fachärztinnen und Fachärzte der Allgemeinen Inneren Medizin geschaffen, die seit Beginn von der SLB finanziell unterstützt wird. Der Stiftungsrat nahm den Jahresbericht 2025/2026 zur Kenntnis und dankt Dr. med. Brigitte Nyfeler und ihrem Team herzlich für ihr Engagement.
Der Stiftungsrat hat zudem die Bauabrechnung für die Brandschutzmassnahmen im Hochhaus Lindenhof genehmigt. Das Projekt wurde unter dem ursprünglichen Budget erfolgreich abgeschlossen. Um das Gebäude an die aktuellen Sicherheitsvorschriften anzupassen, wurden umfangreiche Arbeiten vorgenommen. Dank günstiger Vergaben bei den Bau- und Ausbauarbeiten konnten deutliche Einsparungen erzielt werden. Ein herzlicher Dank gilt dem Bereich Facility Management / Technik sowie den externen Partnern für die reibungslose Umsetzung.