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Brustzentrum Bern
Brustzentrum Bern der Lindenhofgruppe – interdisziplinär
und standortübergreifend
Das FMP
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- Projekt Senologie ist eines der ersten umgesetz-
ten Fusionsprojekte, das sich auf das Leistungsangebot der
Lindenhofgruppe bezieht. Es ist ein gelungenes Beispiel für
die grossen Vorteile, die sich aus dem Zusammenschluss
der drei Privatspitäler Engeried, Lindenhof und Sonnenhof
für alle Beteiligten ergeben können. Die Voraussetzungen
für die erfolgreiche Arbeit und das Gelingen des Projektes
waren nicht nur die interdisziplinäre und die standortüber-
greifende Zusammenarbeit, sondern vor allem das grosse
Engagement und die Offenheit der Projekteilnehmenden.
Es ist nicht selbstverständlich, gewohnte Strukturen zum
Nutzen übergeordneter Interessen zu hinterfragen. Doch
diese Bereitschaft wird nun dadurch belohnt, dass jeder
Einzelne auch von den neuen Zentrumsstrukturen profitie-
ren kann.
Ausgangslage
Vor der Fusion war sowohl am Standort Engeried als auch
am Standort Lindenhof ein Brustzentrum etabliert. Obwohl
sich beide erfolgreichen Zentren im Berner Länggassquar-
tier befanden, waren sie unabhängig voneinander organi-
siert.
Brustzentren als interdisziplinäre Einheiten ermöglichen die
Zusammenarbeit von Experten unterschiedlicher Diszipli-
nen und Berufsgruppen zum Wohle der Patientinnen. Vom
Screening über die Diagnostik, Therapie und die Nachsorge
wird die Patientin ohne Informationsverluste betreut.
Ziel
Schnell zeigte sich, dass durch den Zusammenschluss der
beiden Brustzentren eine erhöhte Fallzahl ausgewiesen
werden konnte. Die Besonderheit dabei ist, dass es sich,
gemessen an der Fallzahl, beim Brustzentrum der Linden-
hofgruppe nicht nur um das grösste Brustzentrum des
Kantons Bern, sondern sogar der Schweiz handelt.
Noch wesentlicher als dieses erfreuliche quantitative Ergeb-
nis ist die Möglichkeit zur qualitativen Verbesserung, die
sich durch den Zusammenschluss der beiden Brustzentren
ergibt. Dieser Fortschritt resultiert aus dem vergrösserten
Pool von Expertenwissen und -können, aus dem Zugang zu
hochspezialisierter technischer Infrastruktur sowie der
gemeinsamen Entwicklung und Verfolgung von Qualitätskri-
terien.
Insgesamt besteht der Anspruch des Brustzentrums Bern
darin, nicht nur das grösste, sondern vor allem das beste
Brustzentrum zum Wohle der Patientinnen zu sein.
Vorgehen
Während gut eines halben Jahres hat eine Arbeitsgruppe
aus Ärzten unterschiedlicher Disziplinen beider Standorte
intensiv an Zielen und Umsetzungsmöglichkeiten gearbeitet.
Das Ergebnis ist äusserst erfreulich: Schnell konnte man
sinnvolle und gleichzeitig realistische Ziele definieren sowie
ihre Umsetzung in die Wege leiten. Dazu zählen die gemein-
same EUSOMA-Zertifizierung, die gemeinsame Führungs-
und Organisationsstruktur, der gemeinsame Modus zur
Einbindung von Partnerärzten und die Intensivierung der
Forschungstätigkeit. Des Weiteren einigte man sich auf eine
gemeinsame Marketing- und Kommunikationsstrategie.
Bereits heute agiert das Brustzentrum Bern sowohl nach
innen als auch nach aussen als eine zusammengehörende
Einheit.
Individuelle Betreuung im spezialisierten Team
Auch in Zukunft legen wir grössten Wert darauf, dass sich
unsere Patientinnen bei der Ärztin oder beim Arzt ihrer
Wahl behandeln lassen können. Dieser Arzt bleibt während
der gesamten Abklärung, Behandlung und Nachbetreuung
Vertrauens- und Kontaktperson. Durch die enge interdiszip-
linäre Zusammenarbeit der Ärzte aller Disziplinen und
weiterer Experten wird die bestmögliche Betreuung unserer
Patientinnen sichergestellt. Diese steht für uns heute und in
Zukunft an erster Stelle.
Wir danken allen Beteiligten für die konstruktive Arbeit und
sind stolz auf dieses Pionierprojekt!
9 Fokus Medizin und Pflege.




