Table of Contents Table of Contents
Previous Page  22-23 / 36 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 22-23 / 36 Next Page
Page Background

22

23

Brustzentrum Bern

Brustzentrum Bern der Lindenhofgruppe – interdisziplinär

und standortübergreifend

Das FMP

9

- Projekt Senologie ist eines der ersten umgesetz-

ten Fusionsprojekte, das sich auf das Leistungsangebot der

Lindenhofgruppe bezieht. Es ist ein gelungenes Beispiel für

die grossen Vorteile, die sich aus dem Zusammenschluss

der drei Privatspitäler Engeried, Lindenhof und Sonnenhof

für alle Beteiligten ergeben können. Die Voraussetzungen

für die erfolgreiche Arbeit und das Gelingen des Projektes

waren nicht nur die interdisziplinäre und die standortüber-

greifende Zusammenarbeit, sondern vor allem das grosse

Engagement und die Offenheit der Projekteilnehmenden.

Es ist nicht selbstverständlich, gewohnte Strukturen zum

Nutzen übergeordneter Interessen zu hinterfragen. Doch

diese Bereitschaft wird nun dadurch belohnt, dass jeder

Einzelne auch von den neuen Zentrumsstrukturen profitie-

ren kann.

Ausgangslage

Vor der Fusion war sowohl am Standort Engeried als auch

am Standort Lindenhof ein Brustzentrum etabliert. Obwohl

sich beide erfolgreichen Zentren im Berner Länggassquar-

tier befanden, waren sie unabhängig voneinander organi-

siert.

Brustzentren als interdisziplinäre Einheiten ermöglichen die

Zusammenarbeit von Experten unterschiedlicher Diszipli-

nen und Berufsgruppen zum Wohle der Patientinnen. Vom

Screening über die Diagnostik, Therapie und die Nachsorge

wird die Patientin ohne Informationsverluste betreut.

Ziel

Schnell zeigte sich, dass durch den Zusammenschluss der

beiden Brustzentren eine erhöhte Fallzahl ausgewiesen

werden konnte. Die Besonderheit dabei ist, dass es sich,

gemessen an der Fallzahl, beim Brustzentrum der Linden-

hofgruppe nicht nur um das grösste Brustzentrum des

Kantons Bern, sondern sogar der Schweiz handelt.

Noch wesentlicher als dieses erfreuliche quantitative Ergeb-

nis ist die Möglichkeit zur qualitativen Verbesserung, die

sich durch den Zusammenschluss der beiden Brustzentren

ergibt. Dieser Fortschritt resultiert aus dem vergrösserten

Pool von Expertenwissen und -können, aus dem Zugang zu

hochspezialisierter technischer Infrastruktur sowie der

gemeinsamen Entwicklung und Verfolgung von Qualitätskri-

terien.

Insgesamt besteht der Anspruch des Brustzentrums Bern

darin, nicht nur das grösste, sondern vor allem das beste

Brustzentrum zum Wohle der Patientinnen zu sein.

Vorgehen

Während gut eines halben Jahres hat eine Arbeitsgruppe

aus Ärzten unterschiedlicher Disziplinen beider Standorte

intensiv an Zielen und Umsetzungsmöglichkeiten gearbeitet.

Das Ergebnis ist äusserst erfreulich: Schnell konnte man

sinnvolle und gleichzeitig realistische Ziele definieren sowie

ihre Umsetzung in die Wege leiten. Dazu zählen die gemein-

same EUSOMA-Zertifizierung, die gemeinsame Führungs-

und Organisationsstruktur, der gemeinsame Modus zur

Einbindung von Partnerärzten und die Intensivierung der

Forschungstätigkeit. Des Weiteren einigte man sich auf eine

gemeinsame Marketing- und Kommunikationsstrategie.

Bereits heute agiert das Brustzentrum Bern sowohl nach

innen als auch nach aussen als eine zusammengehörende

Einheit.

Individuelle Betreuung im spezialisierten Team

Auch in Zukunft legen wir grössten Wert darauf, dass sich

unsere Patientinnen bei der Ärztin oder beim Arzt ihrer

Wahl behandeln lassen können. Dieser Arzt bleibt während

der gesamten Abklärung, Behandlung und Nachbetreuung

Vertrauens- und Kontaktperson. Durch die enge interdiszip-

linäre Zusammenarbeit der Ärzte aller Disziplinen und

weiterer Experten wird die bestmögliche Betreuung unserer

Patientinnen sichergestellt. Diese steht für uns heute und in

Zukunft an erster Stelle.

Wir danken allen Beteiligten für die konstruktive Arbeit und

sind stolz auf dieses Pionierprojekt!

9 Fokus Medizin und Pflege.