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Im Berichtsjahr sind keine bedeutenden kapitalintensiven Pro¬

jekte realisiert worden, was angesichts der nur kurze

zurückliegenden grossen Investitionen im Beha

verständlich sein wird. Umsomehr wurde an der Verbesserung der

Managementstrukturen und notwendiger organisatorischer Massnah¬

men gearbeitet. Auf das als mittel- und langfristige Zielvor¬

gabe auch für das Spital geltende Leitbild wurde bereits

anderer Stelle eingegangen. Parallel dazu hat der Pflegedienst

zusammen mit auswärtigen Unternehmungsberatern intensiv

einer Struktur-, Organisations- und Ablaufüberprüfung gearbei¬

tet, mit dem Ziel, die Effizienz der vorhandenen, kosteninten¬

siven Ressourcen zu steigern.

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus der Geschäftsleitung (Oberin,

Präsident des Aerztekollegiums , Verwaltungsdirektor) und d

Leiter der Technischen Dienste hat einen Katastrophenplan aus¬

gearbeitet, welcher seit anfangs August 1984 in Kraft

Dieser Plan regelt die wichtigsten organisatoris

führungstechnischen Massnahmen zur Bewältigung von (zivilen

Katastrophensituationen und zwar mit den bestehenden, vorhande¬

nen Mittel und Möglichkeiten. Als Leitgedanke steht dahinter,

dass auch ein privates, im Belegarztsystem arbeitendes Kranken¬

haus in der Lage sein soll, im Falle einer inte

auswärtigen Katastrophe zweckmässig weiterzufunktionieren, bzw.

Hilfe anbieten zu können. Die Alarmierung erfolgt - wie auc

beim Brandalarm - nachts mit Hilfe der Securitaszentrale .

Zur Steigerung der Sicherheit für Patienten und Personal wurde

die letzte Etappe der Brandmeldeanlage (Hochhaus und Schulge¬

bäude) realisiert. Am 2. Februar 1984 wurde eine gross ange

legte kombinierte Uebung zusammen mit der Berufsfeuerwehr der

Stadt Bern durchgeführt, welche gezeigt hat, dass bei minimalem

Training und guter Zusammenarbeit auch ein Brand mit Evakuation

einer grösseren Zahl von Patienten bewältigt werden kann. Dabei

hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein geordnetes Par¬

kierwesen ist und zwar als schlichte Voraussetzung, damit die

Feuerwehr überhaupt zum "brennenden" Gebäude zufahren kann. Das

auf dem , Lindenhofareal zur Tradition gewordene Parkierchao

konnte im Herbst mit der Einführung der blauen Zone und eines

bewilligungspflichtigen Personal-Parkierbereiches schlagartig

und hoffentlich dauerhaft beseitigt werden.

Im ständigen Bestreben, die Dienstleistungen für unsere

tienten zu verbessern, haben wir im Berichtsjahr das Wahlmenü

für Frühstück und Abendessen eingeführt, welches sich grosser

Beliebtheit erfreut. Nach unseren bisherigen Erfahrungen is

diese Neuerung nicht mit Mehrkosten verbunden.