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effizienten Führungsstils auf allen Ebenen. Zu einem attrakti¬
ven Arbeitsplatz gehört aber nicht nur eine vorzügliche Sala-
rierung, sondern auch ein von gegenseitigem Verständnis getra¬
genes Arbeitsklima. Dazu sind im Belegarzt-Spital besondere
Anstrengungen erforderlich. Die im allgemeinen doch recht
lockere Bindung der Aerzte zu ihrem Spital bringt ab und zu
Planungs-, Kommunikations- und Identifikationsprobleme, die
sich letztlich vor allem auf die Mitarbeiter "an der Front"
auswirken. Hier muss der vielzitierte interdisziplinäre Dia¬
log einsetzen. Einen punktuellen Beitrag dazu hat sicherlich
das sehr gut besuchte Personalfest.auf dem Bieler- und Neuen¬
burgersee geleistet, woran sich unsere Aerzte mit erheblichem
finanziellem und persönlichem Engagement beteiligt haben.
- Die Aerzte werden nicht umhin können, sich stärker für ihr
Spital zu engagieren, insbesondere bezüglich der Ferienkoordi¬
nation, der Beteiligung an der Lösung von Planungs- und Be¬
triebsproblemen, der Inanspruchnahme von medizinisch-techni¬
schen Betrieben wie Labor, Röntgen, Physiotherapie, Ambula¬
torium etc. An dieser Stelle ist freilich festzuhalten, dass
solches Engagement von einem Teil unserer Aerzte seit langem
in vorbildlicher Weise wahrgenommen wird.
- Verbesserung und Zentralisierung der Bettendisposition sowie
Vereinfachung des Anmeldeprozederes (ab 1.1.1982 eingeführt).
Damit zu verbinden ist eine im ganzen Hause erhöhte Bereit¬
schaft seitens des Pflegepersonals zu bedarfsgerechterer und
flexiblerer Bettenbelegung.
- Wahrnehmung und Durchführung aller Kostensenkungs- und Ratio¬
nalisierungsmöglichkeiten, die sich bieten, ohne bei der Be¬
treuung der Patienten abzubauen. Hier gibt insbesondere das
Phänomen einer stets wachsenden Infrastruktur trotz ständigem
Belegungsrückgang zu denken; der optimale Einsatz der Mittel
und Kräfte ist aber in jedem Bereich anzustreben und vieler¬
orts noch nicht erreicht.
Es darf bei der Lagebeurteilung nicht vergessen werden, dass
1981 ein Jahr des Wechsels in wichtigen Kaderpositionen im
Pflegedienst und Operationsbetrieb war. Ganz allgemein ist die
hohe Personalfluktuation, namentlich unter den jungen Mitarbei¬
tern, für den Betrieb sehr belastend und kostspielig. Ein spe¬
zieller Dank gebührt all jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
üie trotzdem dem Lindenhof die Treue gehalten haben.




