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VERWALTUNG
Dank des vom Leitenden Ausschuss beschlossenen Ausbaus
Zentraleinheit unseres Computersystems konnte mit der Reali¬
sierung der Materialbewirtschaftung begonnen werden. Vorerst
wird das DIOMAB-System für die Lagerbewirtschaftung in Küche,
Hausdienst und Wäscherei eingesetzt. Später sollen weitere Be-
nützer angeschlossen werden, z.B. die Apotheke und die Zentral¬
sterilisation.
Während im Vorjahr viel Zeit für die Vorbereitung und Durch¬
führung des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) benötigt wurde,
war es im Berichtsjahr das Bundesgesetz über die berufli
Vorsorge (BVG), welches seinen administrativen und bürokrati¬
schen Tribut gefordert hat (und noch fordern wird). Die
troffene Lösung, wonach die schon bestehende Zusammenar
mit der Eidgenössischen Versicherungskasse und der VESKA-Pen-
sionskasse weitergeführt und ausgebaut wird, hat uns wen
stens vor der zusätzlichen erheblichen Arbeitsbelastung, wi
sie mit der Gründung einer eigenen Pensionskasse entstan
wäre, bewahrt.
Die Auskunftsbereitschaft des Rechnungswesens als Führu
instrument wurde weiterverbessert und es steht nun auch eine
vollständige Kostenrechnung zur Verfügung, die zur Beurteilung
des Betriebsgeschehens und als Entscheidungshilfe unverzicht¬
bar ist.
VERPFLEGUNG
Im Herbst 1984 war es soweit! Nach längerer Vorbereitung un
Probeversuchen auf den Abteilungen 6 A und 1 B (Medizin
Chirurgie) konnten wir die Wahlkost für Frühstück und Nacht¬
essen im ganzen Haus einführen.
Pro Patiéntenzimmer liegt eine Speisekarte auf, welche das her¬
kömmliche Wochenmenü und die verschiedenen Auswahlspeisen für
Frühstück und Nachtessen anbietet. Die Wahlkostbestellung kann
der Patient selber oder mit Unterstützung des Pflegedienstes
ausfüllen und jeweils bei der vorangehenden Mahlzeit abgeben.
Das grosse positive Echo der Patienten ist erfreulich. In der
Küche können wir den Mehraufwand ohne Personalerhöhung bewäl¬
tigen. Das Wahlkost-System hat sich sehr gut eingespielt.




