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DAS SPITALGESCHEHEN

ALLGEMEINES

Qualitativ erstklassige Leistungen zu tragbaren Kosten erbrin¬

gen, ist das ständige Bestreben der Spitalleitung. Dies

auch im Berichtsjahr nur durch den vollen Einsatz aller Mitar¬

beiterinnen und Mitarbeiter möglich; und dass es weitg

auch gelungen ist, zeigen die überaus zahlreichen pos

Stellungnahmen, die wir von unseren Patienten erhalten, sei es

in Form retournierter Fragebogen oder persönlicher Dankesb

zeugungen .

Allen, die durch ihre Mitarbeit zum Wohle und zur Genesung un¬

serer Patienten beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

sind froh und stolz, so gutes, zuverlässiges und freundliche

Personal beschäftigen zu können, und wir wissen, dass uns

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wertvollste Kapital

Lindenhofes darstellen.

Nicht zuletzt dank guten Rekrutierungsmöglichkeiten im Pflege¬

dienst (d.h. weniger infolge Personalmangels

Betten), hat die Bettenbelegung von 68,6 % im Jahre 1982

75,3 % zugenommen. Allerdings schlagen auch die zusätzli

Personalkosten kräftig zu Buch, so dass sich die Leistungser

höhung nicht im erhofften Ausmass auf das finanzielle Ergebnis

ausgewirkt hat. Immerhin war es möglich, nach den ordentlichen

Abschreibungen von Fr. 850'000.- die Jahresrechnung praktisc

ausgeglichen abzuschliessen (Jahresverlust Fr. 15'560.-). D

Sparanstrengungen wurden unvermindert fortgesetzt und in

Infrastruktur durch Reorganisation und Rationalisierung weite¬

res Personal reduziert. Bei Investitionen und Anschaffung

ebenso bei der Beschaffung von Verbrauchsmaterial wurde grösste

Zurückhaltung geübt und auf Wirtschaftlichkei

Krankenkassen und Oeffentlichkeit erwarten zu Recht, nur

die Kosten rationell und sparsam geführter Spitäler aufkomme

zu müssen.

Ueber das Spitalwesen hat sich auch im Berichtsjahr wiede

viel Druckerschwärze ergossen, eine fragwürdige Publizität, die

den guten und grossen Leistungen der überwiegenden Mehrheit der

Spitäler in keiner Weise gerecht wird. Direkt betroffen war der

Lindenhof von der Polemik um die Tarifierung der Leistungen für

Computertomographie. Obschon die Kantonale Gesundheitsdirektion

als Vermittlerin einen TarifVorschlag gemacht hat, der auf