Spitalrechnung
Mit 6 654 Patienten (33 mehr als 1979) und 74 986 Pflegetagen (957 weniger als im
jahr) ergab sich eine durchschnittliche Bettenbelegung von 70,49% (1,19
als im Vorjahr). Die seit Jahren sinkende Bettenbelegung gibt zu ernster
Anlaß. Nur dank Einführung neuzeitlicher Organisationsmittel
und der elektroni
Datenverarbeitung ist es gelungen, die Leistungserfassung derart zu verbesser
zu verfeinern, daß trotz stagnierender Frequenzen ein befriedigende
Ergebnis erzielt werden konnte. Es sei in diesem Zusammenhang
daß das Privatspital seit jeher auf eine detaillierte Abrechnung der erbr
stungen angewiesen ist. Die damit sowohl für Krankenkassen wie auch den Pati
verbundene Kostentransparenz zwingt das Privatspital zu wirtschaftlicher Lei
erbringung, ein Effekt, der beim Pauschal-Taxen-System und der im öffentlich
reich üblichen Verbundfinanzierung abhanden gekommen ist.
Im Berichtsjahr konnte auf eine Erhöhung der Tarife verzichtet werden, obsc
Kosten allgemein gestiegen sind und namentlich bei den Personalkosten ern
Erhöhung von rund 10% eingetreten ist.
Zur Anhebung der Frequenzen und insbesondere zur Erzielung einer gleichmäßige
Bettenbelegung wurde eine Arbeitsgruppe im Rahmen des Ärztekollegiums einge
und von der Direktion ein entsprechender Auftrag einem medizinisch-ökonomis
Beratungsinstitut erteilt.
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