22
Es ist dies eine neue, zwei Jahre dauernde, vom BIGA an¬
erkannte Ausbildung in Spitälern und Heimbetrieben. Zur¬
zeit befinden sich drei Lehrtöchter im ersten und zwei
Lehrtöchter im zweiten Ausbildungsjahr .
Im Personalhaus wurden alle Gemeinschaftsküchen neu einge¬
richtet und pro Stock ein neuer Essraum geschaffen, vom
Personal geschätzt und rege benützt.
Technischer Dienst
Was sind die Aufgaben des Technischen Dienstes in einem
Spitalbetrieb? Sicher eine Frage, die von vielen, ich
möchte meinen von den meisten inner- und ausserhalb stehen¬
den Personen kaum beantwortet werden,könnte.
Wenn man daran denkt, was in einem Spitalbetrieb an tech¬
nischen Einrichtungen alles vorhanden ist, angefangen bei
all den medizin-technischen Apparaten und Maschinen über
die enorm grossen haustechnischen Anlagen wie Elektrizität,
Dampf, Heizung, Wasser, Luft, Vacuum etc., wird einem klar,
dass solche umfangreichen Anlagen nur von verschiedenen Be¬
rufsgruppen unterhalten werden können.
Bei uns werden im Monat bis ca. V200 Reparatur-Aufträge er¬
ledigt; daneben sind auch noch laufend Umbauarbeiten und
Neu-Anfertigungen auszuführen.
Das Ziel des Technischen Dienstes liegt eindeutig in der
eigenen Wartung sowie Neuanfertigungen damit alle Störungen
und Probleme rasch gelöst werden können; das bedingt wiederum,
dass man mit allen Einrichtungen gut vertraut ist. So liegt
es natürlich auch im Interesse des Technischen Dienstes, gut
qualifiziertes Personal zu haben, um den sehr vielseitigen
Aufgaben und der grossen Verantwortung gerecht zu werden.
Im Interesse des Hauses sollten auch alle Anschaffungen in
technischer Richtung mit dem Technischen Dienst besprochen
werden, um möglichst nicht ins Programm passende Projekte zu
vermeiden, was wiederum in finanzieller Hinsicht für den
Spitalbetrieb sehr wichtig ist.
Zu erwähnen wäre noch, dass die Arbeitsrapporte des Tech¬
nischen Dienstes mittels EDV ausgewertet werden.




