Was
Mittelverteilung
Gemäss den Empfehlungen des RKR vom 11. Juni 2026 soll die Vergabe ab 2027 auf Projekte oder Betriebe, welche sich der Gesundheitsversorgung von Sans Papiers oder traumatisierten geflüchteten Menschen im Inland annehmen, fokussiert werden.
Prioritär werden die Mittel an folgende Angebote ausgeschüttet:
- Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer des SRK in Bern
- Gravita SRK St. Gallen
- Gesundheitsversorgung Sans Papiers (GVSP) Bern
- Meditrina Zürich
Es werden jährlich maximal CHF 2 Mio. ausgeschüttet.
Gesuchsverfahren
Gesuche können grundsätzlich einmal pro Jahr bis Mitte Juni eingereicht werden. Die Fondskommission entscheidet bis spätestens Ende September.
Die antragstellende Organisation hat personelle, materielle und/oder finanzielle Eigen- oder Drittleistungen an das eingereichte Projekt nachzuweisen. Diese sollen mindestens 20% der beantragten Projektsumme erreichen.
Dauer
Die maximale Dauer beträgt 5 Jahre. Für mehrjährige Projekte werden Globalkredite gesprochen; in solchen Fällen ist jährlich ein Zwischenbericht einzureichen.
Gesuche um Anschlussfinanzierung sind zulässig.